THORIUM Wissen & Hilfe

Antworten ohne Umwege.

Klare Antworten, kurze Anleitungen und verständliche Erklärungen – rund um Ihre IT, Sicherheit und das THORIUM Serviceportal. Ohne Fachchinesisch.

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Suchen Sie nach einem Begriff wie „MFA“, „Priorität“, „Login“ oder „Anhang“.

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35 Artikel
Tickets & Support
01 Wie erstelle ich ein neues Ticket?

Öffnen Sie „Neues Ticket“ und geben Sie Name, E-Mail-Adresse, Betreff und eine kurze Beschreibung ein.

Je genauer Sie das Problem und die betroffene Anwendung oder das Gerät beschreiben, desto schneller können wir den Fall einordnen. Screenshots, Protokolle oder Dokumente können direkt angehängt werden.

02 Welche Priorität soll ich wählen?

Hoch ist für deutliche betriebliche Einschränkungen gedacht, Normal für übliche Störungen und Niedrig für planbare oder wenig dringliche Themen.

Die Einstufung „Kritisch“ wird ausschließlich durch THORIUM gesetzt – zum Beispiel nach technischer Bewertung oder durch angebundene Security-Systeme.

03 Wie sehe ich den Status meines Tickets?

Öffnen Sie „Meine Tickets“ und wählen Sie das gewünschte Ticket aus. Dort sehen Sie den aktuellen Status, den bisherigen Verlauf sowie neue Antworten von THORIUM Support.

Je nach Bearbeitungsstand kann ein Ticket beispielsweise Offen, In Bearbeitung, Warten auf Kunde, Warten auf Lieferant oder Geschlossen sein.

Wenn THORIUM weitere Informationen von Ihnen benötigt, können Sie direkt im Ticketverlauf antworten und bei Bedarf Dateien anhängen.

Supportportal
04 Welche Dateien kann ich anhängen?

Pro Nachricht können bis zu 5 Dateien angehängt werden. Eine einzelne Datei darf maximal 10 MB groß sein, alle Anhänge zusammen maximal 25 MB.

Unterstützt werden unter anderem PDF, JPG/PNG, TXT/LOG, CSV, JSON, XML, DOCX, XLSX, ZIP und EML.

05 Wie antworte ich auf ein bestehendes Ticket?

Öffnen Sie „Meine Tickets“, wählen Sie das gewünschte Ticket und schreiben Sie Ihre Nachricht direkt im Ticketverlauf.

Auch bei Antworten können Dateien angehängt werden. So bleibt die gesamte Kommunikation zu einem Supportfall an einer Stelle.

06 Wie funktioniert die Anmeldung?

Das THORIUM Supportportal verwendet keine Kundenpasswörter. Geben Sie auf der Anmeldeseite Ihre bekannte E-Mail-Adresse ein. Sie erhalten anschließend einen einmalig verwendbaren Anmeldelink.

Nach erfolgreicher Anmeldung sehen Sie Ihre Tickets und können direkt darauf antworten. Aus Sicherheitsgründen laufen inaktive Sitzungen automatisch ab.

Security
07 Wie erkenne ich einen möglichen Security-Vorfall?

Auffällig sind zum Beispiel unerwartete Anmelde- oder MFA-Anfragen, plötzlich auftauchende Warnmeldungen, ungewöhnlich langsames oder eigenständiges Verhalten eines Geräts, unbekannte Programme, gesperrte Dateien oder Nachrichten, die zu ungewöhnlichen Handlungen drängen.

Auch eine verdächtige E-Mail, ein ungewöhnlicher Anruf, eine fremde Absenderadresse oder eine Website, die plötzlich Zugangsdaten verlangt, kann der Beginn eines Angriffs sein.

Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu früh nachfragen als einen verdächtigen Vorgang einfach weiterzuführen.

08 Was mache ich bei einem Security-Verdacht?

Wenn das eigene Gerät, Konto oder System betroffen sein könnte: Verwenden Sie das Gerät nicht weiter. Trennen Sie es nach Möglichkeit sofort vom Netzwerk. Wenn offensichtlich weiter Schaden entsteht oder eine sichere Trennung nicht möglich ist, schalten Sie das Gerät aus.

Wenn der Verdacht etwas Externes betrifft – zum Beispiel eine E-Mail, einen Link, eine Website oder einen Anruf – nichts weiter anklicken, beantworten oder bestätigen. Lassen Sie den Inhalt möglichst unverändert.

Keine weiteren Anmeldeversuche durchführen und keine Passwörter, MFA-Codes oder Wiederherstellungscodes weitergeben.

09 Wie melde ich einen Security-Vorfall?

Bei einem möglichen Security-Vorfall bitte nicht auf den normalen Ticketweg warten. Kontaktieren Sie THORIUM Systems sofort telefonisch und schildern Sie kurz, was Sie beobachtet haben.

Wenn das eigene Gerät möglicherweise betroffen ist: Netzwerkkabel abziehen beziehungsweise WLAN deaktivieren. Wenn ein aktiver Angriff oder eine laufende Verschlüsselung vermutet wird und das Gerät nicht sicher isoliert werden kann, Gerät ausschalten bzw. Stromversorgung trennen.

Fragen Sie kurz bei direkten Kollegen nach, ob dort ebenfalls etwas Ungewöhnliches auftritt – zum Beispiel gleiche Warnmeldungen, ungewöhnliche MFA-Anfragen, Probleme mit Dateien oder auffällige E-Mails. Das hilft uns sofort einzuschätzen, ob nur ein einzelnes Gerät oder mehrere Systeme betroffen sind.

Sagen Sie beim Anruf unbedingt dazu, ob bereits etwas angeklickt, geöffnet, bestätigt oder eingegeben wurde und welches Gerät, Konto oder System betroffen sein könnte.

Übermitteln Sie niemals Passwörter, MFA-Codes oder Wiederherstellungscodes – auch nicht an THORIUM.

Angriffswege verstehen
10 Was ist Social Engineering?

Was ist das? Social Engineering bedeutet, dass Angreifer gezielt Menschen manipulieren, statt zuerst technische Schutzmaßnahmen anzugreifen. Typisch sind Zeitdruck, Autorität, Angst oder ein scheinbar dringender Gefallen.

Woran erkenne ich es? Ungewöhnliche Zahlungs- oder Datenanfragen, angebliche Vorgesetzte oder IT-Mitarbeiter, die plötzlich Geheimnisse verlangen, oder Aufforderungen, Regeln „nur diesmal“ zu umgehen.

Was soll ich tun? Nicht unter Druck handeln. Identität über einen bekannten zweiten Weg prüfen und im Zweifel THORIUM kontaktieren.

11 Was ist Phishing?

Was ist das? Phishing sind gefälschte Nachrichten oder Webseiten, die dazu verleiten sollen, Zugangsdaten preiszugeben, Dateien zu öffnen oder schädliche Links anzuklicken.

Woran erkenne ich es? Unerwartete Anhänge, ungewöhnliche Absender, künstlicher Zeitdruck, ungewohnte Login-Seiten oder Links, deren Ziel nicht zur erwarteten Organisation passt.

Was soll ich tun? Nicht anklicken oder antworten. Im Zweifel den bekannten Dienst direkt über Browser oder App öffnen – niemals über den verdächtigen Link.

12 Was ist MFA-Fatigue oder Push-Bombing?

Was ist das? Angreifer lösen wiederholt MFA-Anfragen aus und hoffen darauf, dass eine davon aus Gewohnheit oder Genervtheit bestätigt wird.

Woran erkenne ich es? Ihr Smartphone oder Authenticator fragt nach einer Anmeldung, die Sie selbst nicht gestartet haben – eventuell sogar mehrfach hintereinander.

Was soll ich tun? Niemals bestätigen. Wenn möglich „Ablehnen“ oder „Nicht ich“ wählen und THORIUM informieren.

Schnelle Hilfe im Alltag
13 Wie ändere ich meinen Standarddrucker?

Windows: Öffnen Sie Einstellungen → Bluetooth & Geräte → Drucker & Scanner. Deaktivieren Sie gegebenenfalls „Windows verwaltet meinen Standarddrucker“, wählen Sie den gewünschten Drucker und anschließend „Als Standard festlegen“.

macOS: Öffnen Sie Systemeinstellungen → Drucker & Scanner. Wählen Sie bei „Standarddrucker“ das gewünschte Gerät aus.

Wenn der gewünschte Drucker nicht angezeigt wird oder dauerhaft „Offline“ ist, erstellen Sie bitte ein Ticket.

14 Wie verbinde ich einen zweiten Bildschirm oder Fernseher?

Windows mit Kabel: Bildschirm oder TV über HDMI, DisplayPort oder USB-C verbinden. Mit Win + P wählen Sie anschließend zwischen „Duplizieren“, „Erweitern“ oder „Nur zweiter Bildschirm“.

Windows drahtlos: Mit Win + K können Sie nach kompatiblen drahtlosen Bildschirmen oder Fernsehern suchen. Auf dem TV muss die entsprechende Bildschirmfreigabe aktiviert sein.

macOS mit Kabel: Bildschirm oder TV verbinden und Systemeinstellungen → Displays öffnen. Dort können Sie spiegeln, erweitern und die Anordnung der Bildschirme ändern.

macOS drahtlos: Bei einem AirPlay-fähigen TV oder Apple TV können Sie über Kontrollzentrum → Bildschirmspiegelung den gewünschten Bildschirm auswählen.

Bild da, aber kein Ton? Prüfen Sie unter Windows die Audioausgabe bzw. am Mac unter Systemeinstellungen → Ton → Ausgabe, ob der Fernseher oder Bildschirm ausgewählt ist.

15 Was mache ich, wenn ein Programm nicht mehr reagiert?

Warten Sie zunächst kurz. Manche Programme reagieren während größerer Vorgänge vorübergehend nicht.

Windows: Drücken Sie Ctrl + Shift + Esc, öffnen Sie den Task-Manager, wählen Sie das betroffene Programm und beenden Sie den Task.

macOS: Drücken Sie ⌥ + ⌘ + Esc, wählen Sie das betroffene Programm und klicken Sie auf „Sofort beenden“.

Starten Sie das Programm anschließend neu. Wenn das Problem regelmäßig wiederkommt, erstellen Sie bitte ein Ticket.

16 Was mache ich, wenn kein Ton zu hören ist?

Prüfen Sie zuerst Lautstärke und Stummschaltung am Computer sowie gegebenenfalls am Headset, Bildschirm oder Lautsprecher.

Windows: Klicken Sie auf das Lautsprechersymbol und prüfen Sie, welches Ausgabegerät ausgewählt ist. Nach dem Anschluss eines Monitors oder TVs wechselt Windows gelegentlich automatisch auf dessen Audioausgabe.

macOS: Öffnen Sie Systemeinstellungen → Ton → Ausgabe und wählen Sie das gewünschte Gerät.

Bei USB- oder Bluetooth-Headsets hilft häufig einmaliges Trennen und erneutes Verbinden. Bleibt das Gerät verschwunden, erstellen Sie ein Ticket.

17 Wie mache ich einen Screenshot?

Windows: Mit Win + Shift + S öffnen Sie das Ausschneidewerkzeug und können einen Bereich des Bildschirms auswählen.

macOS: Mit Shift + ⌘ + 4 wählen Sie einen Bereich aus. Mit Shift + ⌘ + 3 wird der gesamte Bildschirm aufgenommen.

Screenshots sind bei Fehlermeldungen besonders hilfreich und können direkt an ein Ticket angehängt werden.

18 Was kann ich tun, wenn WLAN oder Internet nicht funktioniert?

Prüfen Sie zuerst, ob nur Ihr Gerät oder auch andere Geräte betroffen sind. Wenn mehrere Geräte gleichzeitig kein Internet haben, liegt das Problem wahrscheinlich nicht an Ihrem einzelnen Computer.

Windows und macOS: WLAN kurz deaktivieren und wieder aktivieren. Prüfen Sie außerdem, ob versehentlich der Flugmodus aktiviert wurde und ob Sie mit dem richtigen WLAN verbunden sind.

Hilft das nicht, starten Sie den Computer einmal vollständig neu. Firmenrouter, Firewall oder Netzwerkgeräte bitte nicht ohne Rücksprache neu starten.

Wenn die Verbindung weiterhin fehlt, erstellen Sie ein Ticket – bei einem kompletten Standortausfall mit Priorität Hoch.

19 Wie ändere ich meinen Standardbrowser?

Windows: Öffnen Sie Einstellungen → Apps → Standard-Apps. Wählen Sie den gewünschten Browser und legen Sie ihn als Standard fest.

macOS: Öffnen Sie Systemeinstellungen → Schreibtisch & Dock und wählen Sie bei „Standard-Webbrowser“ den gewünschten Browser aus.

20 Warum hilft ein richtiger Neustart oft?

Ein Neustart beendet laufende Programme, lädt Systemdienste neu und kann festgefahrene Prozesse oder temporäre Fehler beseitigen.

Windows: Wählen Sie Start → Ein/Aus → Neustart. Verwenden Sie dabei wirklich „Neustart“ und nicht nur „Herunterfahren“. Ein richtiger Neustart lädt Windows neu und kann Probleme beheben, die nach einfachem Herunterfahren bestehen bleiben.

macOS: Apple-Menü → Neustart.

Wenn derselbe Fehler direkt danach wieder auftritt, erstellen Sie bitte ein Ticket und beschreiben Sie kurz, was bereits versucht wurde.

21 Mein Programmfenster ist verschwunden – was kann ich tun?

Das passiert häufig nach dem Abstecken eines zweiten Bildschirms: Das Programm läuft noch, das Fenster befindet sich aber außerhalb des sichtbaren Bereichs.

Windows: Wählen Sie das Programm über die Taskleiste und drücken Sie anschließend Win + Shift + Pfeil links/rechts, um das Fenster auf einen anderen Bildschirm zu verschieben.

macOS: Öffnen Sie das Programm über das Dock. Über „Fenster“ in der Menüleiste lässt sich das gewünschte Fenster häufig wieder auswählen. Bei mehreren Displays hilft außerdem ein Blick in Systemeinstellungen → Displays.

IT einfach erklärt
22 Was ist MFA – und warum brauche ich das?

Kurz erklärt: MFA steht für Multi-Faktor-Authentifizierung. Bei der Anmeldung reicht dadurch nicht nur ein Passwort. Zusätzlich bestätigen Sie die Anmeldung zum Beispiel über eine Authenticator-App, Ihr Smartphone oder einen einmaligen Code.

Bildlich gesprochen: Das Passwort ist der Schlüssel zur Tür. MFA ist die zweite Verriegelung. Wird ein Passwort gestohlen, steht ein Angreifer zwar vor der Tür – aber noch nicht automatisch drinnen.

Wichtig: Bestätigen Sie nur MFA-Anfragen, die Sie selbst gerade ausgelöst haben. Kommt plötzlich eine Anmeldebestätigung, obwohl Sie sich nirgends anmelden, immer ablehnen und THORIUM informieren.

Und nein: THORIUM wird Sie niemals auffordern, uns einen MFA-Code oder Wiederherstellungscode durchzugeben.

23 Was ist WLAN?

Kurz erklärt: WLAN verbindet Computer, Smartphones und andere Geräte drahtlos mit einem Netzwerk. WLAN und Internet sind dabei nicht dasselbe: Sie können mit dem WLAN verbunden sein, obwohl die Internetverbindung gerade nicht funktioniert.

Bildlich gesprochen: WLAN ist das unsichtbare Netzwerkkabel zwischen Ihrem Gerät und dem Access Point. Statt Kupfer liegt da einfach Luft dazwischen.

Gut zu wissen: Ja, es gibt das WLAN-Kabel wirklich. Irgendwie muss der Access Point schließlich selbst mit dem restlichen Netzwerk verbunden sein. Nur zwischen Ihrem Notebook und dem WLAN hängt normalerweise keines. 😄

24 Was ist eine IP-Adresse?

Kurz erklärt: Eine IP-Adresse ist eine technische Adresse, über die Geräte in einem Netzwerk gefunden und angesprochen werden können.

Bildlich gesprochen: Sie ist ein bisschen wie Hausnummer und Kennzeichen in einem. Damit weiß das Netzwerk, wohin ein Datenpaket geliefert werden soll.

Gut zu wissen: Ohne passende Adresse wäre das wie ein Paket ohne Empfänger: Der Inhalt ist da – nur weiß niemand, wohin damit.

25 Was ist eine CPU?

Kurz erklärt: Die CPU – der Prozessor – verarbeitet Befehle und führt Berechnungen aus. Sie ist eine der zentralen Komponenten eines Computers.

Bildlich gesprochen: Die CPU ist das Hirn des Computers. Sie arbeitet, rechnet und verteilt Aufgaben.

Gut zu wissen: Das ist auch der Teil, der beschäftigt ist, während 37 Browser-Tabs offen sind und jemand sagt: „Ich hab eh fast nichts offen.“ 😄

26 Was ist RAM?

Kurz erklärt: RAM ist der Arbeitsspeicher. Dort liegen Daten und Programme, mit denen der Computer gerade arbeitet. Beim Ausschalten wird dieser Inhalt normalerweise wieder verworfen.

Bildlich gesprochen: RAM ist der Schreibtisch des Computers. Je größer der Schreibtisch, desto mehr kann gleichzeitig offen herumliegen, ohne dass ständig etwas weggeräumt werden muss.

Gut zu wissen: Wenn der Schreibtisch voll ist, beginnt das große Herumräumen – und genau dann kann sich ein Computer deutlich träger anfühlen.

27 Was ist der Unterschied zwischen SSD und HDD?

Kurz erklärt: SSD und HDD speichern Ihre Programme und Dateien dauerhaft. Eine HDD arbeitet mit rotierenden Magnetscheiben und einem mechanischen Lesekopf. Eine SSD speichert elektronisch und kommt ohne bewegliche Teile aus.

Bildlich gesprochen: Die HDD ist der VW Käfer, die SSD der Porsche 911 GT3 RS. Ins Ziel kommen beide – die SSD ist meistens nur schon dort, während die HDD noch den zweiten Gang sucht. 😄

Gut zu wissen: Mehr Speicherplatz macht einen Computer nicht automatisch schneller. Eine schnellere SSD kann sich im Alltag dagegen sehr deutlich bemerkbar machen.

28 Was ist ein Server?

Kurz erklärt: Ein Server ist ein Rechner oder Dienst, der anderen Geräten etwas bereitstellt – zum Beispiel Dateien, Anwendungen, Webseiten oder Datenbanken.

Bildlich gesprochen: Der Server ist der Kollege im Hintergrund, der nie Feierabend hat. Während andere heimgehen, wartet er darauf, dass wieder jemand etwas von ihm braucht.

Gut zu wissen: Ein Server muss nicht wie ein großer schwarzer Kasten aussehen. Viele Server laufen heute virtuell oder in einem Rechenzentrum – zum Beispiel in den Rechenzentren hinter der THORIUM Cloud.

29 Was bedeutet Redundanz?

Kurz erklärt: Redundanz bedeutet, dass wichtige Systeme, Verbindungen oder Daten mehrfach vorhanden sind. Fällt ein Teil aus, kann ein anderer übernehmen.

Bildlich gesprochen: Zwei ist eins. Eins ist keins. Klingt ein bisschen deppert, ist in der IT aber erstaunlich oft eine sehr gute Idee.

Gut zu wissen: Zwei Monitore am Schreibtisch sind übrigens noch keine Redundanz. 😄

30 Was ist die Cloud?

Kurz erklärt: In der Cloud laufen Daten oder Dienste auf Servern in einem Rechenzentrum statt ausschließlich auf dem Computer bei Ihnen vor Ort.

Bildlich gesprochen: Die Cloud ist der Computer von jemand anderem. Nein, Ihre Daten schweben nicht irgendwo über den Wolken – sie liegen auf sehr echten Computern, nur eben nicht bei Ihnen unter dem Schreibtisch.

Gut zu wissen: Entscheidend ist deshalb nicht nur, dass etwas in der Cloud läuft, sondern wie die Infrastruktur dahinter betrieben, geschützt und abgesichert wird.

THORIUM Cloud: Unsere Cloud-Infrastruktur arbeitet über zwei redundant ausgelegte Rechenzentren. Dienste und Daten können dadurch so aufgebaut werden, dass der Ausfall einzelner Komponenten oder eines Standortes nicht automatisch bedeutet: „So, heute arbeiten wir halt nicht.“

31 Was ist DNS?

Kurz erklärt: DNS übersetzt leicht merkbare Namen wie thorium-systems.com in technische IP-Adressen, mit denen Computer arbeiten können.

Bildlich gesprochen: DNS ist das Telefonbuch des Internets. Sie merken sich den Namen – das System sucht die passende Nummer dazu.

Gut zu wissen: DNS weiß auch, dass unterschiedliche Namen zu unterschiedlichen Zielen führen können. So kann zum Beispiel support.thorium-systems.com auf das Supportportal zeigen, während eine andere Adresse wie cloud.thorium-systems.com auf einen völlig anderen Dienst zeigen könnte – obwohl beides zu thorium-systems.com gehört.

32 Was ist ein VPN?

Kurz erklärt: Ein VPN baut eine geschützte Verbindung zwischen Ihrem Gerät und einem anderen Netzwerk auf – zum Beispiel vom Notebook zuhause in das Firmennetzwerk.

Bildlich gesprochen: Statt mit dem GT3 RS über die öffentliche Straße zu fahren, nehmen Sie einen privaten Tunnel direkt ins Firmennetz. Keine neugierigen Zuschauer am Straßenrand und unterwegs kann Ihnen niemand so einfach in den Kofferraum schauen.

Gut zu wissen: Das VPN macht den Porsche nicht schneller. Verschlüsselung und Umweg können sogar etwas Geschwindigkeit kosten. Dafür kommen die Daten geschützt am Ziel an.

Kurz gesagt: VPN ist nicht der Turbo. Es ist die private Zufahrt. 😄

33 Was ist ein Backup?

Kurz erklärt: Ein Backup ist eine zusätzliche Kopie wichtiger Daten, aus der diese nach einem Defekt, versehentlichem Löschen oder einer Verschlüsselung wiederhergestellt werden können.

Bildlich gesprochen: Backups nimmt erstaunlich oft niemand so richtig ernst – bis zum ersten Mal wirklich alle Daten weg sind. Danach wird das Thema plötzlich sehr interessant. 😄

Vor dem Datenverlust: „Wird schon nichts sein.“ Nach dem Datenverlust: „Wo ist das Backup?“

Gut zu wissen: Ein Backup nur auf demselben Gerät wie die Originaldaten ist ungefähr so sinnvoll wie der Ersatzschlüssel im abgesperrten Auto.

Kurz gesagt: Backup ist langweilig. Datenverlust ist deutlich spannender. Deshalb nehmen wir lieber das Backup.

34 Was ist ein Cache?

Kurz erklärt: Ein Cache speichert häufig benötigte Daten vorübergehend, damit sie beim nächsten Mal schneller verfügbar sind.

Bildlich gesprochen: Statt jedes Mal zum Aktenschrank zu laufen, klebt sich der Computer ein Post-it auf den Schreibtisch: „Das brauch ich gleich nochmal.“

Gut zu wissen: Blöd wird es, wenn auf dem Post-it noch etwas Altes steht. Dann zeigt der Computer manchmal genau den Mist, der längst geändert wurde.

Kurz gesagt: Cache macht vieles schneller. Manchmal muss man ihm aber sagen: „Wirf das alte Post-it weg.“ Und Kennwörter auf Post-its mögen wir sowieso nicht – also: weg damit. 😄

35 Was ist ein Browser?

Kurz erklärt: Ein Browser ist das Programm, mit dem Sie Webseiten öffnen und benutzen. Beispiele sind Chrome, Edge, Firefox und Safari.

Bildlich gesprochen: Der Browser ist Ihr Fenster ins Internet.

Gut zu wissen: Google ist meistens nicht der Browser, sondern die Suchmaschine, die im Browser geöffnet wird. Ja – diesen Unterschied braucht man öfter, als man glauben würde. 😄